Köstliche Qual der Wahl: Blattsalate

In Deutschland und Österreich ist die Saison für Blattgemüse gestartet. Mit dabei: Blattsalate. Und das sind viele: Batavia, Eichblattsalat, Eisbergsalat/Eissalat...

Mit dem Saisonstart für Blattsalte wird´s vielfältig auf dem Teller - und zwischendurch

In Deutschland und Österreich ist die Saison für Blattgemüse gestartet. Mit dabei: Blattsalate. Und das sind viele: Batavia, Eichblattsalat, Eisbergsalat/Eissalat, Lollo Rosso, Kopfsalat/Häuptelsalat, Frisée, Romana, Chicorée. Freunde knackiger, frischer Snacks aus heimischem Anbau kommen jetzt also voll auf ihre Kosten. Enjoy, it´s from Europe!

Blattsalate aus hiesigen Regionen sind nicht nur vielseitig, sondern enthalten auch wichtige Nährstoffe. Die meisten Sorten enthalten Betacarotin und die Vitamine A, B1, B2, B6, Folat und Vitamin C. Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Magnesium sowie Ballaststoffe liefern sie ebenfalls. Gleichzeitig enthält Salat wenige Kalorien, das macht Blattsalate zu einem wertvollen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Und zu einem leichten und vielseitigen Snack für zwischendurch.

Bunte Vielfalt

Von mild bis scharf würzig, die Vielfalt an Blattsalat-Sorten bietet für jeden Geschmack genau das Richtige. Der Klassiker unter den Salatsorten ist der Kopfsalat/Häuptelsalat. Er schmeckt besonders mild, weil er kaum Bitterstoffe enthält. Da seine Blätter zart sind, fällt er jedoch auch schnell in sich zusammen. Will man ihn mit zur Arbeit oder Schule nehmen, sollte man das Dressing auf jeden Fall separat aufbewahren und erst kurz vor dem Verzehr über den Salat geben.

Etwas unkomplizierter ist der Eisbergsalat/Krachsalat. Auch er ist recht mild im Geschmack. Sein großer Pluspunkt ist die längere Haltbarkeit. Im Gemüsefach hält er sich bis zu zwei Wochen. Und zwischen Zubereitung und Verzehr können gut und gerne ein paar Stunden liegen. Er ist damit der ideale Wegbegleiter.

Wer sich beim Einkauf nicht zwischen Kopfsalat und Eisbergsalat entscheiden kann, der sollte Bataviasalat kaufen. Die Blätter schmecken knusprig und saftig-süß. Die Farbe kann von einem dunklen Rotbraun bis zu hellgrün mit rotem Rand reichen. Ein wenig herber im Geschmack ist der sogenannte Romana oder auch Römersalat. Er ist kein typisch runder Blattsalat-Kopf, sondern hat längliche, stark gerippte, sehr robuste, dunkelgrüne Blätter. Er macht sich am einfachsten als Snack: Seine Blätter lassen sich auch ohne Messer entfernen und in Quark/Topfen dippen.

Die Mischung macht´s

Gerade die etwas herberen Salatsorten gelten aufgrund ihrer Bitterstoffe als besonders gesundheitsfördernd. Wer den herben Geschmack scheut, kann mit etwas Kreativität verschiedene Farben und Sorten von Blattsalaten zusammenmischen, mit Kräutern, Tomaten oder Paprika weiter anreichern.