Coole Snacks für heiße Tage

Sommer, Sonne, Freibad-Spaß: An den heißen Tagen sind vor allem frische Snacks gefragt, die alles liefern, was wir beim Schwitzen verlieren – Wasser und wertvolle Mineralstoffe.

Coole Snacks für heiße Tage

Sommer, Sonne, Freibad-Spaß: An den heißen Tagen sind vor allem frische Snacks gefragt, die alles liefern, was wir beim Schwitzen verlieren – Wasser und wertvolle Mineralstoffe. Besonders viel davon steckt in Obst und Gemüse. Und manche Sorten können sogar noch mehr: Sie kühlen von innen.

Beim Snacken gilt: Praktisch muss es sein, schmecken soll es auch und möglichst wenig belasten. Das zählt ganz besonders an warmen Sommertagen, wenn der Körper bei Temperaturen über 30 Grad Celsius Alarm schlägt, weil er zu viel Wasser und wichtige Mineralstoffe verliert.

Vor allem bei Hitze ist wichtig: Viel trinken! Am besten Mineralwasser oder Saftschorlen mit drei Teilen Wasser und einem Teil ungesüßtem Saft. Aber auch Obst und Gemüse mit einem hohen Wasseranteil, so die Ernährungsexperten, bieten Erfrischung und versorgen uns mit Mineralstoffen wie Magnesium, Calcium oder Eisen, die wir gerade jetzt so dringend brauchen. Zum Glück ist das im Sommer besonders leicht. Denn Beerenfrüchte, Kirschen, Pfirsiche, knackige Salate und vieles mehr kommen jetzt erntefrisch von Feld und Baum in den Handel. Darunter auch ein paar kalorienarme Spezialisten, die einen besonders hohen Wassergehalt haben und für einen richtig coolen Sommer sorgen. Hier sind unsere Top Six:

1. Gurken: kühl und kalorienarm

Gurken bestehen zu 97 Prozent aus Wasser und nehmen traditionell einen Spitzenplatz auf der Liste der kühlenden Lebensmittel ein. Denn sie kühlen von innen und liefern dem Körper kaum Kalorien. Schließlich hat die Gurke gerade einmal 12 Kilokalorien pro 100 Gramm und versorgt uns zudem mit Vitamin C und Mineralstoffen wie Chlorid, Magnesium, Kalium oder Zink.

2. Wassermelone: der Frische-Drink zum Reinbeißen

Gut gekühlt ist die Wassermelone an heißen Tagen so perfekt zum Snacken geeignet, dass es sie eigentlich fast schon auf Rezept geben müsste. Denn mit einem Wassergehalt von 96 Prozent versorgt sie den Körper mit viel Flüssigkeit. Gleichzeitig ist sie mit 38 Kilokalorien pro 100 Gramm sehr kalorienarm. Zum Snacken die halbierte, gekühlte Wassermelone in Scheiben zerteilen und das Fruchtfleisch alle drei Zentimeter bis zum inneren Schalenrand einschneiden. Dann einfach die Schale etwas nach außen biegen und Stück für Stück abbeißen. Kühl ist Ihnen nicht kalt genug? Dann einfach die Wassermelone in mundgerechte Portionen zerteilen, einfrieren und die Stückchen genüsslich lutschen oder als Eiswürfel ins Getränk geben. Neben Carotinoiden, vor allem Lycopin, enthält die Wassermelone mit Vitamin C, B6 und B1 sowie Eisen, Kalium, Magnesium und Natrium eine ganze Reihe weiterer wertvoller Nährstoffe.

3. Tomaten/Paradeiser: die kühle Allzweckwaffe

Sommer, Sonne und …? Richtig: Tomaten bzw. Paradeiser. Was wäre ein Grillabend ohne einen Salat mit der prallen Sommerfrucht! Und wie lecker erfrischend schmeckt sie nebenbei als Snack mit einer kleinen Prise Salz oder in Form einer geeisten Suppe! Nicht nur ihr Wassergehalt von etwa 95 Prozent bei lediglich 17 Kilokalorien pro 100 Gramm machen Tomaten/Paradeiser zum perfekten Sommer-Snack.Sie enthalten auch das Antioxidans Lycopin, das Ihre Zellen vor schädlichen Einflüssen schützt. Hinzu kommen viele Vitamine und Mineralstoffe – vor allem Vitamin C und A sowie Folat, Kalium und Magnesium.

4. Beeren: versüßen den Sommer

Auch Beeren halten unseren Wasserhaushalt in Balance – allen voran die Erdbeere mit einem Wassergehalt von 92 Prozent. Allzu wählerisch müssen Sie allerdings nicht sein, denn Beeren gelten als echte Fitmacher, und zwar alle. Bereits 100 Gramm der kleinen Köstlichkeiten decken über 55 Prozent der empfohlenen Tagesmenge Vitamin C für Erwachsene. Zudem enthalten sie neben Folat, Kalium, Kalzium und Magnesium wertvolle Anthocyane, die unsere Körperzellen vor freien Radikalen schützen. Und das Beste ist: Sie lassen sich ganz unbeschwert genießen. Denn trotz ihrer sprichwörtlichen Süße haben 100 Gramm Beeren nur etwa 42 Kilokalorien, während ihr hoher Anteil an Ballaststoffen die Verdauung fördert und Heißhungerattacken zwischen den Mahlzeiten in Schach hält.

5. Blattsalate: der knackige Frische-Kick

Mit steigenden Temperaturen schwindet auch die Lust auf schwere, herzhafte Kost. Wie gut ist es da, dass uns der Sommer mit vielen zarten Blattsalaten verwöhnt, die sich beliebig mit Nüssen, Rohkost, Obst und anderen Zutaten spielend leicht zu einer vollwertigen Mahlzeit kombinieren lassen. Damit die Formel „Knackig + leicht + vollwertig = satt + fit“ auch wirklich aufgeht, sollten Sie Salat immer so frisch wie möglich einkaufen und verzehren, weil die Blätter schnell welken und schon nach zwei Tagen ihre Vitamine verlieren. Dazu gehören zum Beispiel Folat und Betakarotin, das als Vorstufe von Vitamin A die Haut vor einer vorzeitigen Alterung schützt und wichtig für den Erhalt der Sehkraft ist. Lagern Sie Sorten wie Eisberg-, Eichblatt- oder Feldsalat deshalb am besten ohne Folienverpackung im Gemüsefach des Kühlschranks. Ein Dressing aus Olivenöl, Zitronensaft, abgeriebener Zitronenschale, etwas Essig, frischem Knoblauch und einer Prise Salz und Zucker (gut durchschütteln) macht aus jedem Blattsalat im Handumdrehen einen herrlich leichten Frische-Kick.

6. Ananas: der tropische Frische-Snack

Ihnen wird immer heißer, aber für eine Abkühlung ist gerade kein Swimmingpool in Reichweite? Dann löschen Sie das innere Feuer am besten mit Ananas. Die tropische Ananas besteht zu 85 Prozent aus Wasser, lässt sich ganz einfach zwischendurch snacken und veredelt stark gewürzte Speisen mit einer frisch-süßen Note. Darüber hinaus enthält sie Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Zink.Zudem liefern 100 Gramm der Südfrucht 20 Milligramm Vitamin C – etwa ein Fünftel der für einen Erwachsenen empfohlenen Tagesmenge. Allerdings sollten Sie frische Ananas nicht mit Milch und Milchprodukten wie Joghurt oder Quark mischen. Denn durch das proteinspaltende Enzym Bromelain entsteht ein bitterer Geschmack.